Am letzten Spieltag der Futsalliga lud der vorzeitige Meister Holzkirchen die Gäste aus Waldeck-Obermenzing ein. Die Gäste präsentierten sich im bisherigen Ligaverlauf sehr defensivstark. Dies wollten die offensivstarken Holzkirchner ändern.

Bereits in den ersten Spielminuten lag der Gastgeber mit zwei Toren zurück. Ein indirekter Freistoß(1.) und ein gut ausgespielter Treffer(3.) bescherte Obermenzing eine frühe komfortable Führung. Holzkirchen fand in den Anfangsminuten keine Lücken in der Defensive. Der Anschlusstreffer von Freddy Heidenreich kam da gerade recht, um neuen Mut zu schöpfen(8.). Doch Obermenzing antwortete schnell und erzielte nach einem sauber ausgespielten Konter das 1:3(11.). Holzkirchen ließ sich das nicht gefallen und baute immensen Druck auf. Ein Angriff nach dem Anderen rollte auf die Gäste zu. Milan Kodaj vollstreckte in der 15. Spielminute, ehe Michael Babl mit einem Doppelpack vor der Halbzeit die Führung brachte(18.,19.). Gerade der letzte Treffer war sehr stark ausgespielt und sollte ein kleiner Vorgeschmack auf die zweite Halbzeit sein.

Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel ähnlich abwechslungsreich und mit vielen Torchancen. Leo Tretbar erhöhte zunächst nach einem starken Dribbling zum 5:3(22.). Dann folgte eine Phase von vergebenen Hochkarätern. Der Unterhaltungsfaktor war jedoch riesig!  Später folgte Leos zweiter Treffer zum 6:3(34.). Obermenzing verkürzte zwischenzeitlich(35.) auf 6:4, aber Holzkirchen ließ gleich zwei weitere Treffer folgen(37.,38.). Erst durch Leon Swiader, dann durch Milan, der mit dem achten Treffer auch gleichzeitig den Endstand markierte.

Zusammenfassend war die Partie sehr unterhaltsam und bot unglaublich viele Torchancen. Gerade der TuS hätte bei der Anzahl an Großchancen mehr herausholen können. Dennoch konnten die Haidroadkicker alle gesteckten Ziele erreichen. So wurden sie nicht nur ohne Punktverlust Meister, sondern konnten mit 22 kassierten Gegentreffern die beste Defensive der Liga stellen. Darüber hinaus erzielten sie sagenhafte 64 Tore, was ebenfalls Ligabestwert zu bedeuten hatte. Darauf kann die junge Truppe sehr stolz auf sich sein. Nun gilt es, diesen Schwung und das gesammelte Selbstvertrauen in die Rückrunde mitzunehmen. Auf geht’s, pack’mas!