Fünf aufregende Tage erlebte die Holzkirchner Judo-Jugend im diesjährigen Sommercamp, in dem traditionell auf jeglichen Komfort und Luxus verzichtet wird. So war die erste Herausforderung Kleidung und Verpflegung für 14 hungrige Sportler auf die Selbstversorgerhütte zu tragen. Mit einem Gang war dies natürlich nicht zu schaffen, da eine Gaskochstation, eine Feuerschale und ein Kühlschrank nicht fehlen durfte. Oben angekommen begannen wir sogleich damit Schnitzel für das Abendessen zu panieren und Wasser zu filtern.

 

Mit dem Muskelkater vom Vortag noch in den Beinen starteten wir am nächsten Morgen zu unserer Bergtour über den Ochsenkopf bis hinunter zum Achensee. Der lange Aufstieg wurde am Gipfel zwischen Gamsen und Murmeltieren mit einem herrlichen Blick ins Karwendel belohnt. Zur Erfrischung bot sich dann der eiskalte Achensee an, bevor es mit der Dampflok wieder Richtung Hütte ging. Nach insgesamt 1700 Höhenmetern an diesem Tag ließen wir es an den folgenden etwas ruhiger angehen. So besichtigten wir das Silberbergwerk in Schwaz und hatten viel Spaß im dortigen Freibad. Für viel Nervenkitzel sorgte der 10 Meter Turm, doch auch die sanitären Anlagen erhielten große Aufmerksamkeit. Ein besonderes Highlight war auch unser Ausflug nach Innsbruck. Dort starten die Teilnehmer mit einem Stadtplan ausgerüstet zu einer dreistündigen Rallye durch die Innenstadt, bei der verschiedene Fragen beantwortet und zahlreiche Sehenswürdigkeiten erkundet wurden. Zusätzlich sollten lustige Fotos gemacht und ein Mitbringsel für die Trainer gefunden werden, wobei sich die Jugendlichen äußerst kreativ zeigten! Zur Belohnung gingen wir Lasertag spielen, was sicher auch in bester Erinnerung bleiben wird. Nach aktionsgeladenen Tagen war natürlich nicht zu erwarten, dass abends schnell Ruhe einkehren würde. So wurden bis spät in die Nacht wilde Lieder gesungen und Stockbrot und Marshmallows im Lagerfeuer verbrannt. Wie jedes Jahr sorgte auch unsere alkoholfreie Cocktailbar für Begeisterung. Die Zeit verging wie im Flug und kaum einer vermisste das zivilisierte Leben so wirklich…