TuS Judoka kämpfen auf den Bayerischen Meisterschaften der Altersklasse U15 in Abensberg


Bei der kürzlich stattgefundenen oberbayerischen Judo Einzelmeisterschaft der unter 15–Jährigen
konnten sich alle fünf Holzkirchner Teilnehmer zur bayerischen Meisterschaft qualifizieren, namentlich Emilie Thiery als dritte, Elias Antosch als oberbayerischer Meister, Korbinian Gritschneder als dritter, Lukas Mugaj als oberbayerischer Vizemeister und Benjamin Mutschler als oberbayerischer Meister.
Die bayerischen Meisterschaften fanden Anfang November in der deutschen Judo–Hochburg
Abensberg statt.
Lukas startete in der Klasse bis 50 kg. Es war aber sehr schnell klar, dass die Kategorie von Teilnehmern aus anderen Regierungsbezirken dominiert wurde. Lukas konnte in zwei Begegnungen Erfahrungen auf einem höheren Judoniveau machen und kann aufgrund seines Alters nächstes Jahr gestärkt einen weiteren Versuch wagen.
Korbinian bekam als Drittplatzierter der Oberbayerischen Meisterschaft einen topgesetzten Teilnehmer aus Nordbayern zugeteilt. Er konnte die erste Hälfte der Kampfzeit von 3 Minuten ausgeglichen gestalten, musste sich dann allerdings durch einen Körperwurf des Gegners geschlagen geben. Durch zwei Siege in der Trostrunde konnte sich Korbinian bis auf den 7. Platz vorkämpfen. Es fehlte nur noch ein Erfolg zum Erreichen des 5. Platzes und somit zur Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft. Leider konnte er einer schnellen Vorwärts–, Rückwärtskombination nicht rechtzeitig ausweichen und verlor dadurch. Aber auch er hat nächstes Jahr in der U15 noch eine weitere Chance.
Emilie, Jahrgang 2009, jüngster Jahrgang im Feld, trat –57 kg an. Sie konnte ihre erste Gegnerin mit 2:1 Waza–ari, einem halben Punkt, bezwingen, unterlag in Runde zwei und kämpfte sich bis auf Platz 7 vor,verlor aber denkbar knapp im „Golden Score“ das Duell um Platz 5.
Elias als oberbayerischer Meister in der Klasse – 37 kg top gesetzt, rutschte aufgrund der Abwesenheit seines 1. Gegners bis ins ¼ Finale vor. Dort wartete allerdings ein sehr anspruchsvoller von der Gürtelgraduierung zwei Stufen höher eingestufter Teilnehmer aus München Großhadern auf ihn. Elias erhielt für seinen gelungenen Schulterwurf einen Waza–ari. Ein weiterer Körperwurf brachte zwar keine Wertung, aber den Gegner auf der Matte so in Rückenlage, dass ihn Elias zum vorzeitigen Kampfende nur noch 10 Sekunden festhalten musste. Mit dem Sieg war die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft geschafft. Im Halbfinale konnte Elias trotz körperlicher Unterlegenheit seinen Kontrahenten nach kurzer Kampfzeit wiederum im Boden auf dem Rücken diesmal für 20 Sekunden fixieren. Das Finale war erreicht und damit mehr als sich Elias erwartet hatte. Aber an diesem Tag machte er alles möglich. Seinen Finalgegner aus Augsburg konnte er in der ersten Minute spektakulär Seoi–nage, Schulterwurf, werfen. Es gab einen vollen Punkt, Ippon. Elias war bayerischer Meister.

Eine Woche später gelang Elias der nächste Coup: Er holte die Bronzemedaille auf der Süddeutschen Meisterschaft. Ein Wahnsinns-Erfolg für den jungen Otterfinger!